Te no uchi

Wörtlich übersetzt bedeutet Te no uchi das Innere der Hand. Wir verwenden den Ausdruck dafür, wie wir etwas halten. Dies können Jo oder Bokken, eine andere Waffe aber auch der Arm des Partners sein. Wir unterschieden zwei verschiedene Haltungen:

Literally translated Te no uchi means the inside of the hand. We use the expression to clarify how we hold something. This could be a weapon, e.g. a jo or bokken, or your partner’s arm. We distinguish between two positions:

Kiri no te (die schneidende Hand , the cutting hand)

Kiri no te ist die Basishaltung der Hand. Es ist die Stellung, wenn wir nach einem Brotmesser greifen. Die Handflächen zeigen in der Grundstellung (Segan no kamae) nach unten, der Handrücken nach oben. Die Handflächen haben Kontakt mit der Waffe oder dem Arm, die Kontrolle geschieht mit dem kleinen Finger und dem Punkt beim Finger-Grundgelenk des Zeigefingers.

Im Jodo wird die Haltung von Kri no te für die Basisbewegung «Honte uchi» (Schlag mit Basishandhaltung) benutzt.

Kiri no te is the basic position of the hand. Imagine reaching for a bread knife. In the basic position (Segan no kamae) the palms face downwards, the back of the hands upwards. The palms touch the weapon or your partner’s arm. You exert control with your pinkie and the knuckle at the base of your index finger.

For Jodo the position Kiri no te is used for the basic movement «Honte uchi» (Strike with basic hand position)

Uchi no te (die schlagende Hand, the striking hand)

Bei Uchi no te ist die vordere Hand umgedreht, dies wird auch Gyakute genannt. Die Handfläche hat keinen Kontakt mit der Waffe, diese wird mit den Fingern kontrolliert. Wird ein Jo benutzt, so wird mit dieser Haltung eine schlagende Bewegung ausgeführt.

For Uchi no te the front hand is turned so that your thumb points towards you. This is also called Gyakute. The palm of your hand doesn’t touch the weapon, which is controlled by your fingers. If you are using a jo, this position lead to a strike. 

Kalligraphie: Pascal Krieger

Illustrationen aus dem Buch Jodo, la voie du Bâton, Pascal Krieger, Shung do Kwan, Genf, 1989

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